Meditierender Buddha von goldenen Sternen umgeben

Meditation und Wahrheit

Einst erzählte der Göttliche Gautama, der Buddha, seinen Jüngern von der Lehre der Wahrheit und sagte zu Ihnen: „Wer sich der Eitelkeit hingibt und nicht der Meditation, das wahre Ziel des Lebens vergisst und nach Belieben alles an sich reißt, wird mit der Zeit denjenigen beneiden, der sich in der Meditation bemüht hat“. Höret die folgenden „Fünf Großen Meditationen“:

Die erste ist die Meditation der Liebe, in der man sein Herz so einstellt, daß man sich nach dem Wohl und Wohlergehen aller Wesen sehnt; auch nach dem Glück der Feinde.

Die zweite ist die Meditation des Mitleids, in der Sie an alle Wesen in Not denken, indem Sie sich ihre Sorgen und Ängste lebhaft vorstellen, um in Ihrer Seele ein tiefes Mitgefühl für sie zu wecken.

Die dritte ist die Meditation der Freude, in der Sie an die Freude der anderen denken und sich an deren Freude erfreuen.

Die vierte ist die Meditation der Unreinheit, in der Sie an die bösen Folgen von Korruption, die Auswirkungen von Sünde und Krankheiten, denken. Wie trivial doch oft das Vergnügen des Augenblicks und wie fatal seine Folgen sind.

Die fünfte die ist Meditation der Gelassenheit, in der Sie sich über Liebe und Hass, Tyrannei und Unterdrückung, Reichtum und Not erheben und Ihr eigenes Schicksal mit unparteiischer Ruhe und vollkommener Gelassenheit betrachten.

Wer ernsthaft meditiert, nimmt zunächst eine Wahrheit sozusagen in der Ferne wahr und realisiert sie dann durch tägliche Übung. Und obwohl die Wahrheit durch reines Denken wahrgenommen wird, wird sie erst durch die Praxis verwirklicht.

Lasse Dein Herz in der Meditation wachsen und sich von aller Last befreien, damit es sich in Liebe immer weiter ausdehnen kann. Öffne Deine Seele immer mehr für das Licht der Wahrheit, denn die Wahrheit ist transparent und wird immer offenbart. Sie ist die Wirklichkeit im Universum, die vollkommene Gerechtigkeit, die innere Harmonie, die ewige Liebe.
-Inspiration aus dem Buch „Finde vollkommenen Frieden“
von James Allen (1864-1912)-

Du mußt keiner Religion angehören, um zu meditieren. Es ist jedoch wichtig, daß Du Dir in der heutigen, immer chaotischer werdenden Zeit kleine Auszeiten gönnst. Schaffe Dir Ruhe-Oasen, in die Du Dich zurückziehen kannst, Dich zentrierst und Dich erholst. Lausche der Stimme Deines Herzens; es kennt die Wahrheit.

Es gibt viele verschiedene Meditationsarten. Welche Methode für Dich die Richtige ist, hängt ganz von Deinen individuellen Bedürfnissen ab. Beginnend bei der Ruhe-/Stille-Meditation über die Achtsamkeits-Meditation, den aktiven Meditationstechniken, den Fantasiereisen (mit und ohne Klangbegleitung) bis hin zu Yoga, Qi Gong oder Thai-Chi ist vieles möglich.

Hilfreiche Lektüre und Internet-Infos vermitteln einen ersten Eindruck. Ich empfehle am Anfang für einen leichteren Einstieg die Teilnahme an einem Schnupperkurs.

Von Zeit zu Zeit werdet Ihr an dieser Stelle auch eine kleine Meditation von mir finden.

Kommt achtsam bei Euch an!
Eure Annemarie

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